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Bei der Weitergabe von Aufträgen im Bereich von Bauleistungen iSd § 19 Abs. 1a UStG haftet der Auftraggeber für alle sozialversicherungsrechtlichen Beiträge und Umlagen des beauftragten Unternehmens bis zum Höchstausmaß von 20% des geleisteten Werklohnes.

Ebenso haftet das Auftrag gebende Unternehmen für die vom Finanzamt einzuhebenden lohnabhängigen Abgaben, die das beauftragte Unternehmen abzuführen hat, bis zum Höchstausmaß von 5% des geleisteten Werklohnes.

Die Haftung umfasst auch Abgaben- oder Beitragsschulden, die nicht im Zusammenhang mit dem konkreten bzw. erteilten Auftrag stehen.

Die Auftraggeberhaftung für den Auftraggeber entfällt, wenn das beauftragte Unternehmen zum Zeitpunkt der Leistung des Werklohns in der Gesamtliste der haftungsfreistellenden Unternehmen (HFU-Gesamtliste) geführt wird. Ist dies nicht der Fall, kann die Auftraggeberhaftung auch dadurch vermieden werden, dass der Auftraggeber 25% des zu leistenden Werklohns nicht an den Auftragnehmer, sondern an das Dienstleistungszentrum der WGKK überweist.

Sozialversicherung Auftraggeberhaftung - HFU-Liste